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Tanzprojekt der 7A (2010) PDF Drucken E-Mail

Ungefähr 250 Gäste waren versammelt, als am vergangenen Freitag die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a des Tannenbusch-Gymnasiums gegen 19:00 Uhr die Aula betraten. Sie waren gekommen, um sich die Aufführung des Tanztheaterstücks „Petruschka“ anzuschauen, das von einer Puppe handelt, die von einem Puppenspieler auf einem Jahrmarkt zum Leben erweckt wird, sich in eine Ballerinapuppe verliebt, sich mit einer anderen Puppenfigur um die Gunst des Mädchens streitet und schließlich stirbt.


PetruschkaAuffuehrung22-01

Knappe 60 Minuten lang boten die Schüler Tanzeinlagen, szenisches Spiel und Livegesang. Die von der Leiterin und Choreographin Simona Furlani vorgenommene Auswahl aus Igor Strawinskis Balletthandlung ermöglichte es den aus vielen unterschiedlichen Ländern stammenden Schülern, auch ihre eigenen Traditionen und Bräuche szenisch auf die Bühne zu bringen. Die dafür benötigten Kostüme und das Bühnenbild waren von den Schülern zusammen mit ihrer Lehrerin Reingard Raasch-Aselmeyer im Kunstunterricht angefertigt worden.


Das Publikum honorierte den mehr als gelungenen Auftritt der Schüler mit lautem und lang anhaltendem Beifall. Auch die das Projekt begleitenden Lehrer, Klassenlehrer Mirko Naus und Sportlehrerin Christine Scheffler, waren von der Aufführung begeistert und freuten sich zudem, dass an diesem Abend durch Spenden viel Geld eingenommen werden konnte, das den Erdbebenopfern in Haiti zugutekommen wird.


„Den 30 Schülerinnen und Schülern der Klasse 7A gebührt Respekt für ihre große Leistung, einen Spannungsbogen bis zur Gänsehaut mit einer Fülle von Bewegungsmustern, Tanzschritten, Sprache und Gesang auf die Bühne zu zaubern.“ (Scheffler)


Wie die Schüler selbst ihren Auftritt empfanden, zeigt folgende Auswahl aus Schüleräußerungen:

„Ich fand die Theateraufführung sehr eindrucksvoll und spannend - und sie kam super an. Die Lieder haben mir am besten gefallen.“ (Sabiha Syed)

„Wir fanden die Aufführung hervorragend, denn trotz all der Nervosität haben wir alles klasse gemeistert.“ (Soukayna Andaloussi + Razan Meri)

„Ich war sehr aufgeregt vor dem Auftritt und hatte Lampenfieber. Wir hätten nie gedacht, dass so viele Zuschauer kommen würden. Unser Auftritt hat den Zuschauern anscheinend gefallen - sie haben so laut geklatscht! Das war einfach perfekt! (Rabine Maloko Lukebuka)

„Wir fanden die Aufführung schön, weil so viele Leute gekommen waren, die am Ende ungefähr zehn Minuten applaudiert haben. Unglaublich waren auch die Spenden: Über 500 Euro haben wir gesammelt.“ (Ladan Ahmed + Helin Yousef)

„Es war eine spektakuläre Aufführung, weil wir keine Fehler gemacht haben und am Ende Spenden gesammelt haben, die wir nach Haiti schicken werden.“ (Hamzeh Azrak)

„Ich fand die Aufführung sehr gut! Wir waren am Anfang sehr aufgeregt, aber als es einmal losging, war die Aufregung verschwunden.“ (Aylin Celik)

„Wir fanden die Aufführung echt klasse. Das war mal etwas ganz anderes, weil wir so etwas vorher noch nie gemacht hatten.“ (Karina Gruslak + Irina Hecht)

„Die Aufführung war total gut; wir haben kaum Fehler gemacht. Wir hätten nie damit gerechnet, dass so viele Leute kommen.“ (Plamedi Puati)

„Ich fand die Aufführung sehr spannend, weil alles mit eingebracht wurde: Arme und reiche Leute und Lieder in verschiedenen Sprachen. Vor allem die Jahrmarktszene fand ich schön.“ (Assia Elmajjaoui)

„Das Tanzprojekt war gut. Bei den ersten Proben waren zwar noch einige dagegen, aber es haben trotzdem alle mitgemacht. Wir waren erstaunt und begeistert, dass die Aufführung so gut ankam.“ (Vildan Güler)


Weitere Bilder der Aufführung finden Sie hier.


Artikel: Mirko Naus

Foto: Michael Heinrichs






 

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