| Für jede(n) das passende Förderkonzept |
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Gemeinsam Weichen richtig stellen: Intensivierung der Beratung innerhalb des Förderkonzeptes.
Einen wesentlichen Bestandteil unserer Schule stellt unser sehr vielfältiges und differenziertes Förderkonzept dar, dessen kontinuierliche und ergebnisorientierte Weiterentwicklung durch die Verleihung des Gütesiegels Individuelle Förderung im Jahr 2009 eine überregionale Würdigung erhielt.
Diese Auszeichnung, die wir als erstes Gymnasium in Bonn tragen, dokumentiert die Fähigkeit unserer Schule, jeden einzelnen Schüler und jede einzelne Schülerin entsprechend seinen bzw. ihren Fähigkeiten und Interessen zu fördern und auch zu fordern.
Neben unseren strukturellen Fördermaßnahmen – insbesondere unseren Profilen, dem Sprachen- und Differenzierungsangebot, dem standardisierten Methodenlehrplan u. a. – bieten klassenübergreifende Förder-/ Forderkurse in den Klassen 7-9, Begabtenförderung und Wettbewerbe, die Selbstlernzentren in der Sek. I und Sek. II, die Kinder-Uni, Lerncoaches, die SV-Nachhilfe und viele weitere Angebote die Möglichkeit, wirklich individuelle Lernwege zu beschreiten und sowohl Unterstützung als auch Herausforderung zu erfahren.
Nach dem Aufbau und während der Evaluation und Weiterentwicklung aller Kurse und Angebote nehmen wir in diesem Schuljahr vor allem die Intensivierung der Beratung innerhalb des Förderkonzeptes in den Blick. Dabei verfolgen wir das Ziel, über Zeugnisnoten und Lern-/ Förderempfehlungen hinaus im persönlichen Gespräch relevante Informationen zu erhalten und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu planen, welche Elemente der Förderung und Forderung speziell für sie zum jetzigen Zeitpunkt geeignet und erfolgversprechend sind. Neben einer damit verbundenen passgenaueren Nutzung der einzelnen Angebote streben wir an, die Schülerinnen und Schüler dadurch stärker mit in die Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess und ihre persönliche Entwicklung zu nehmen.
Den Kern dieses Vorhabens bildet die Fördersprechstunde, die im Verlauf des letzten Schuljahres von Herrn Dr. Siegburg ins Leben gerufen wurde. In vertrauensvoller Atmosphäre werden hierbei der bestehende Förder-/Forderbedarf und gegenwärtige Leistungstendenzen festgestellt, Begleitumstände, Ursachen und Potenziale, soweit möglich, ergründet, mögliche Förder-/Fordermaßnahmen vorgeschlagen und erörtert sowie zeitnah umzusetzende Vereinbarungen getroffen.
Neben unterstützenden Absprachen mit Fach- und Klassenlehrern soll vor allem ein Folgegespräch helfen, die Nachhaltigkeit der Vereinbarungen und die kontinuierliche Abstimmung auf die Arbeit der Schülerin bzw. des Schülers sicherzustellen.
Während im vergangenen Schuljahr eine Konzentration auf die vordringlichsten Fälle nötig war, werden wir – ermutigt durch die sehr positiven ersten Erfahrungen – in diesem Schuljahr die Beratungskapazität deutlich steigern können. Neben Herrn Dr. Siegburg werden zukünftig auch Frau Heinze und Herr Galilea für diese individuelle Beratung eingesetzt.
Einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir bei der Zuteilung der Förder- und Forderkurse: In den Entscheidungsprozess während der Zeugniskonferenzen werden zukünftig auch Selbsteinschätzungen der Schülerinnen und Schüler einbezogen.
Wir freuen uns, durch die beschriebenen, gemeinsam verantworteten Weichenstellungen das Potenzial unseres Förderkonzeptes im Sinne der Schülerinnen und Schüler optimal ausschöpfen zu können.
Autoren: Frank Galilea, Dr. Werner Siegburg (Leitung Förder-Beratung) |














