|
Auch in diesem Jahr schnitten unsere Schülerinnen und Schüler bei diesem Wettbewerb sehr erfolgreich ab.
Am diesjährigen Regionalwettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" am 24.02.2010 in Köln nahmen drei Projekte unserer Schule teil. Die Arbeiten entstanden im Differenzierungskurs NW unter Leitung von Herrn Borchardt.
Projekt 1: Low-cost 3D Filme
Tobias Holz (8b) Felix Musazlioglu (8b) Jonas Walter (8b)
Die drei Schüler entwickelten ein Verfahren, mit dem man mit schuleigenen Materialien (eine Kamera und ein Beamer) mit Hilfe von speziellen Spiegelanordnungen einfache Videoclips in 3D herstellen kann. Diese Filme werden auf eine besondere Leinwand projiziert, auf der man sie mit Hilfe einer Polarisationsbrille betrachten kann. Dieses Konzept überzeugte die Jury und vergab für diese Arbeit den 1. Platz. Damit verbunden ist die Weiterleitung zum Landeswettbewerb, der Anfang Mai in Bochum stattfinden wird.Damit ist das Tannenbusch-Gymnasium bereits zum zweiten Mal hintereinander bei diesem Landeswettbewerb als einzige Schule des Köln-Bonner Raums vertreten.
Projekt 2: Hören Linkshänder anders als Rechtshänder ?
Paulina Tarnow (8c) Ramina Schiffer (8c)
Die beiden Schülerinnen untersuchten, ob die Behauptung einer amerikanischen Psychologin, Linkshänder hörten bestimmte Tonfolgen und Tonintervalle anders als Rechtshänder, zutrifft. Dazu führten sie eine Reihenuntersuchung an unserer Schule durch, bei denen die Probanden besondere Tonbeispiele vorgespielt bekamen, die sie mit Hilfe eines Fragebogens beurteilen sollten. In der Tat ergab sich dabei ein klarer Trend: Linkshänder nehmen bestimmte Tonfolgen anders wahr als Rechtshänder, was offenbar mit der unterschiedlichen Strukturierung des Gehirns zusammenhängt. Die Untersuchung der beiden Schülerinnen wurde mit einem Sonderpreis der Zeitschrift "Natur und Kosmos" belohnt.
Projekt 3: Ultraschall als Wachstumsbeschleuniger bei Pflanzen
Yanna Schneider (8b) Anna Gräbnaer (8b) Maria Haft (8c)
Einer amerikanischen Studie zur Folge, sollen Pflanzen schneller wachsen, wenn man sie mit Ultraschall bestrahlt. Ob dies wirklich zutrifft, wollten die drei Schülerinnen mit ihren Experimenten überprüfen. Dazu bauten sie zwei identische Pflanzkästen, wobei der eine mit einem Ultraschallsender versehen war. Tatsächlich konnte die Projektgruppe bei Radieschenpflanzen eindeutig nachweisen, dass deren Wachstum beschleunigt wird, sobald sie mit Frequenzen oberhalb von 20 kHz bestrahlt werden. Dies wird damit erklärt, das die Schallwellen ein spezielles Wachstumshormon der Pflanzen anregen. Die drei Schülerinnen konnten ihr Projekt sehr kompetent präsentieren.



 

 |