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Bundespräsident a. D. Herr H. Köhler

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Schüler aus dem NW-Forderkurs zu Gast an der Universität Hannover PDF Drucken E-Mail

logo_ilc_hochaufloesend_rgbJugend forscht kennt jeder - die Intel-Leibniz-Challenge kennen vielleicht nur wenige. Dennoch handelt es sich um einen der anspruchsvollsten Schüler-Wettbewerbe Deutschlands im Bereich Naturwissenschaften - Informatik. Veranstalter sind die Leibniz-Universität Hannover und die Firma Intel als Hauptsponsor. Das Verfahren ist einfach: Gruppen von 3 bis 5 Schülern lösen vier Aufgaben, die im Monatsabstand  per Internet veröffentlicht werden.

 

Die Aufgaben sind teils theoretisch und teils praktisch, darum wird jeder Gruppe ein Elektronikbausatz gestellt, aus dem ein Gerät, diesmal ein Datenlogger, konstruiert werden muss. Und: Sie gehen weit über das hinaus, was in der Schule erwartet und vermittelt wird. Insofern also genau das richtige für eine kleine motivierte Schülergruppe, die sich im Naturwissenschaften-Forderunterricht bei Herrn Kehren zusammengefunden hatte.


Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs war "Solarenergie - Green IT - Wirtschaft". Vier Monate lang wurden Messanlagen gebaut, Programme geschrieben, Hintergründe recherchiert, Kenndaten komplexer Schaltungen berechnet und jeden Monat, meistens auf den letzten Drücker, alle Ergebnisse per Internet nach Hannover geschickt.


Wie hoch die Anforderungen sind, mag man daran erkennen, dass die Veranstalter außer Preisen für die Besten auch noch drei "Durchhaltepreise" unter allen auslosen, die alle vier Aufgaben bearbeitet und dabei mindestens knapp ein Drittel der möglichen Punkte erreicht haben.


Für einen Hauptpreis hat es zwar dieses Jahr (noch nicht?) gereicht, aber immerhin wurden die Schüler Ilias, Obeida, Pranto, Soufian und Arda auf Kosten der Veranstalter zur Abschlussveranstaltung in die Universität Hannover eingeladen.  Einen Tag lang hatten sie die Möglichkeit, sich bei Vorträgen und Präsentationen über neue Entwicklungen und Berufsbilder in Informatik, Physik und Robotik zu informieren. Vom Rektor der Universität erhielten sie eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme. Anschließend war noch Zeit, das Robert-Enke-Stadion mit trainierenden Hannover96-Spielern und den wortwörtlich "schrägsten Aufzug der Welt" in der Rathauskuppel zu besichtigen.


Alle waren sich einig, 2012 wieder dabei zu sein.


Eine Fotogalerie vom Forderunterricht und dem Hannover-Besuch finden Sie hier.


 

 

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