Hoorn1Die letzten Kisten mit Getränken, Nudeln, Reis, Gemüse, Obst und Putzzeug wurden um 5.30 Uhr in den Busanhänger geschoben, dann konnte unter Begleitung von Frau Lückge, Herrn Borchardt und Herrn Becker endlich die langersehnte Klassenfahrt der 9c losgehen.
In dem schönen holländischen Städtchen Kampen am Ijsselmeer erwartete uns bereits der Skipper Luca mit seiner Matrosin Hanna auf der "Hester", die von Montag bis Freitag unser zuhause werden sollte.

Tanz1

Nachdem die Kajüten und die Küche eingerichtet waren, wurden wir auf Deck eingewiesen: Segel hochziehen, Taue befestigen, Achten legen, Segel zusammenlegen, als das musste nach der Ausfahrt aus dem Hafen auf Hannas Ansage hin zügig erledigt werden.Und so wurden die Segel unseres prachtvollen Schiffs schon nach kurzer Zeit von einer guten Brise gefüllt und die Hester glitt elegant über das Ijsselmeer Richtung Enkhuizen, einem weiteren holländischen Bilderbuchstädtchen.
Freundschaft1Man soll aber nicht glauben, dass wir einfach nur an Deck saßen und das Segeln genossen, nein, jetzt ging es erst so richtig los. Dank Maltes Profibox wurde nun auf Deck getanzt, gesungen, zwischendurch Segel gewendet, der Kurs korrigiert und bei bester Stimmung und Sonne die Gemeinsamkeit gefeiert.
Segeln ist mehr als Teamwork: In unterschiedlichsten, immer wieder spontan neu zusammengestellten Konstellationen verbrachte man Zeit mit der Arbeit auf dem Schiff, beim Kochen, Putzen, aber auch beim Landgang und bei den unvergesslichen Spieleabenden.
SegelA1Dank Herrn Beckers Repertoire gingen die Ideen nie aus und der Spaß und das Vergnügen drückte sich häufig in schallendem Gelächter aus.
Die Route führte uns über Hoorn und Lelystad zurück Richtung Kampen, allerdings mit einem Zwischenstopp in einem Naurschutzgebiet, in dem unser Skipper ankerte, um den Wasserratten unter den Schülerinnen und Schülern das Bad im kühlen Ijsselmeer oder eine Fahrt mit dem Schlauchboot zu ermöglichen.
Fünf Tage lang wurde man mit köstlichen Mahlzeiten von den verschiedenen Kochgruppen versorgt. Dank des guten Windes legten wir die Entfernungen zwischen den Häfen in kurzer Zeit zurück und konnten die Bedeutung von Wetter und Natur richtig erspüren. Die Mitarbeit auf dem Schiff gelang nur im Team. Auf einem 40 Meter langem und 6 Meter breitem Schiff wuchsen wir als Klasse in den 5 Tagen nochmal neu zusammen, dabei wurden Freundschaften vertieft oder entstanden neu.

Fazit: Eine unvergessliche Klassenfahrt!

H.Lückge (Text und Fotos)

Schiffsansicht1

Klassenfoto1