20211118 tabuopenTABU-Schülerinnen und -Schüler gewinnen beim 12. schulinternen Musikwettbewerb am 13./14. November 18 Preise

Endlich wieder Kulturveranstaltungen am TABU! Wie sehr alle Musikzweigschülerinnen und -Schüler die Möglichkeit aufzutreten vermisst haben, kann man an der Rekordzahl an Anmeldungen zum diesjährigen „12. Musikwettbewerb TABU Open 2021“ ablesen: 24 Bewerber um die attraktiven Preise wurden in der Geschichte des Wettbewerbs noch nie erreicht. Und dann waren auch noch die Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer so überzeugend, dass die aus den Musiklehrerinnen und -Lehrern des TABU sowie 2 Schülerjurorinnen aus den beiden Musik-LKs bestehende Jury auch eine Rekordzahl an Preisen verleihen konnte.


20211102 152336Endlich ist es soweit! Nachdem die Pandemie die Erarbeitung des schon lange geplanten Musiktheaterprojekts des Unterstufenchors unmöglich gemacht hat, kann der Chor zusammen mit seinen Schauspielern nun endlich richtig loslegen und in die intensive Probenarbeit eintauchen. Von der Beethoven Gesellschaft gefördert sollte das Stück mit dem Hauptdarsteller Päule, ein Junge, der elternlos als billige Arbeitskraft über die Tongrube in Witterschlick schließlich nach Bonn kommt und trotz allerlei Widrigkeiten Schutz und Fürsorge bei einer Schustersfamilie findet, bereits im Beethoven-Jahr 2020 aufgeführt werden. Unter Anleitung der erfahrenen Theaterpädagogin Aenne Busmann ("Brundibar", "Sie Sing(k)t","Der Mensch ist nur ein wildes Tier") und dem Musiklehrerteam Hilde Lückge und Oliver Müllenbach arbeiten Chor und Schauspieler nun  auf die große Aufführung am 20. Dezember 2021 um 19 Uhr in der Aula des Tabu hin. Das Bühnenbild wird von dem Künstler Andreas Reichel gestaltet, der der Schulgemeinde durch seine außergewöhnliche ideenreiche und ästhetisch herausragende Bühnengestaltung früherer Projekte ("Sie sing(k)t", "Home", "Der Mensch ist nur ein wildes Tier", "Tanz auf dem Vulkan") längst vertraut ist.

Foto: Philip Neu

Text: H.Lückge, Koordination Musikzweig   

Voccologne5Das Tabu mit seinem bestehenden Musikprofil wurde als eine von zahlreichen Schulen ausgewählt, die sich für die Aufnahme in das Musikprofil NRW beworben haben.
 Es ist das einzige Gymnasium in der Bonner Schullandschaft, das alle Kriterien zur Aufnahme erfüllte. Wichtiges Kriterium bei der Auswahl war unter anderem, dass die Schülerinnen und Schüler der C-Klasse durchgängig von der Jahrgangsstufe 5 bis zum Ende der 10 zweistündigen Musikunterricht erhalten. 

Das Erlernen eines Instruments, Musizieren im Klassenorchester, Singen im Chor, das Angebot Musik/Bewegung/Tanz sowie die Ensemblearbeit sind Elemente des Zweigs, die  seit Gründung des Musikzweigs vor mittlerweile über 30 Jahren selbstverständlich sind. Somit konnte das Tabu durch sein umfassendes ganzheitliches Konzept überzeugen.

Im Rahmen der Veränderungen durch G9 arbeitet die Fachschaft Musik gerade an einem neuen Konzept für den WPII-Bereich. Auch hier wird sich die Stärkung des Fachs Musik durch die Aufnahme in das Musikprofil niederschlagen.

Besonderer Nutznießer der Auszeichnung ist die Klasse 5c als erster Jahrgang des Schulversuchs. Ihr wird auch die finanzielle Förderung z.B. im Rahmen einer Musiktheater-AG oder die Anschaffung neuer Klassenorchesterarrangements zu Gute kommen. Ebenso werden Fortbildungen für die Fachschaft Musik gefördert.

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln ist Kooperationspartner des Tabu, mit dem die Fachschaft Musik Workshops mit Dozenten und Studenten im vokalen und instrumentalen Bereich planen. 

Ein Team der Hochschule arbeitet derzeit an einem standardisierten Eignungstest, den die Bewerber für die kommende Musikklasse durchlaufen werden. Wie bereits in früheren Jahren werden die Schülerinnen und Schüler spielerisch mit Rhythmus, Melodik, aber auch Bewegung, kreativen Aufgaben und vor allem viel Spaß in die wunderbare Welt der Musik eintauchen.

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und sind gespannt, wie sich unsere Schülerinnen und Schüler im Musikprofil entwickeln.

H.Lückge, Koordination Musikprofil

WorkshopHPSo ungefähr ließe sich die biblische Geschichte des Helden Elias zusammenfassen. Der Bariton Daniel Ochoa und der Dirigent Paul Krämer erzählten sie sehr inspirierend vor den Musikklassen 8c und 9c in der vollbestuhlten Aula.

Während der Konzertvorbereitungswoche für die Matinée in der Philharmonie am 26. September 2021 proben die drei veranstaltetenden Ensembles (Philharmonischer Chor Bonn, Kartäuser Kantorei Köln und Concerto con Anima) bei uns am Tabu. Am Freitag vor dem großen Auftritt nahmen sich der Interpret des Elias und der musikalische Leiter die Zeit, für eine konzertpädagogische Veranstaltung mit Musik.

Ein zweiter Schwerpunkt des Seminars waren die Arbeitshaltung und der Arbeitsalltag eines Berufsmusikers. Dazu gehören nicht  nur das Studium der 120 000 Töne, die Felix Mendelssohn Bartholdy aus zwölf Noten für Orchester und Chor vorgesehen hat sondern auch die Suche nach der Idee, die das Wunderkind der Romantik damit verfolgte.

Um Musik wie vor zweihundert Jahren zu machen, bedarf es einiges an Disziplin, bestätigt der Bariton Daniel Ochoa. Als freischaffender Künstler muss man sich selbst organisieren, ggf. viel reisen und darf nie denken, man könnte schon alles. Wie bei einem Trapezkünstler darf diese Selbstdisziplin und Ernsthaftigkeit auf der Bühne aber nicht zu sehen oder zu hören sein. Vielmehr soll es sich für den Zuhörer so anfühlen, als sei dem Sänger die Idee für die Gestaltung eines Motivs, einer Phrase oder einer Arie gerade im Moment des Vortrags gekommen.

Sehr aufmerksam hörten die jungen Musiker:innen zu und stellten interessiert Fragen. Im Vergleich verbringen Berufsmusiker:innen übrigens ähnlich viel Zeit bei Proben wie Musikklassenschüler:innen in der Schule, insbesondere am Ensembletag.

O.Müllenbach

Genesis1Bereits beim Schülerprojekt „Genesis – die Schöpfung bewahren“ 2019 deutete sich an, dass das Tabu und der Philchor sich auf längere Sicht gegenseitig fruchtbar unterstützen könnten. So sangen u.a. Schülerinnen und Schüler des Unterstufenchors bei der Projektpräsentation aller teilnehmenden Schulen im großen Chor Teile aus Haydns „Schöpfung“ mit. Paul Krämer, Leiter des Chors, bot im Gegenzug einen Workshop für den Unterstufenchor an, in dem er Teile des Werks, aber auch das Leben eines Profimusikers zusammen mit einem Gesangssolisten  einer neugierigen Runde präsentierte und auf die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler einging. 

Instrumente1HPGut zwei Jahre später -nach einer pandemiebedingten Pause- ist die Kooperation besiegelt und der PhilChor probt nun regelmäßig in der Aula des Tannenbusch-Gymnasiums. Auch bei der Vorbereitung des Oratoriums „Elias“, das am 26.09.2021 in der Kölner Philharmonie aufgeführt wurde, konnten die Klassen 8c und 9c in einem exclusiven Workshop mit Paul Krämer und Daniel Ochoa (Solist Elias) erneut Kontakt zu Profimusikern aufnehmen und sich von deren Musikalität und Vermittlungsfreude inspirieren lassen. Nicht zuletzt bot auch das für die Aufführung zusammengestellte Orchester die Gelegenheit, alte Instrumente hautnah kennenzulernen und die Unterschiede zum eigenen modern gebauten Instrument zu erfahren. 

Wie schön, dass man nun beim Betreten des Foyers jeden Dienstag abend von den herrlichen Chorklängen aus der Aula umtönt wird und eines sofort klar wird: Hier ist Musik drin!

H.Lückge, Koordination Musikzweig

GrüneWieseklein

9.04 Uhr Abfahrt Bonn Hbf. Anstatt auszuschlafen traf sich die Musikklasse 9c am frühen Morgen des 7.März, um die kurze Fahrt nach Köln unter Begleitung der Musiklehrerinnen Martina Theobald und Hilde Lückge anzutreten und an der Hochschule für Musik und Tanz an den mit viel Akribie und Schwung vorbereiteten Workshops der Schulmusik-Studenten im Rahmen der Voc Cologne, einem seit einigen Jahren etablierten Gesangsfestival, teilzunehmen.

2003 Q2 Projekt„Tanz auf dem Vulkan“

So heißt das diesjährige Abschlussprojekt der Q2, welches 100 Jahre vor dem Abitur dieses Jahrgangs spielt. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich der Aufgabe, die damalige Zeit in Form eines Theaterstückes umzusetzen und die Zuschauer in der Aula auf eine Zeitreise in die 1920er Jahre mitzunehmen.

Wir siPA_s_4f_JPG-Datei_klein.jpgnd sehr stolz über die erfolgreiche Bewerbung bei der Beethoven Jubiläums GmbH und freuen uns über die finanzielle Förderung des Unterstufenchor-Musiktheaterprojekts 2021 durch die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn.
Das Musiktheaterprojekt nimmt den berühmten Sohn Bonns in den Blick und wird am 28. September 2021, kurz vor Ende der Jubiläums-Feierlichkeiten, unter Mitwirkung von 120 Schülerinnen und Schülern in der Aula des Tannenbusch-Gymnasiums aufgeführt werden.

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