20220818_110218.jpgUm das im Rahmen des Beethovenfests geplante Geheimkonzert am Sonntag, 28.08.2022, den Schüler*innen der beiden Grundkurse Musik der EF und Q1 am Tabu näherzubringen, führten Jennifer Schmidt und Victoria Holz, beide als Schülermanagerinnen im Bereich der Musikvermittlung zuständig, einen Workshop mit ihren Mitschüler*innen zum Thema durch.

Mit Hilfe eines Mentimeters wurde gleich zu Beginn sehr schnell klar, was es für die Schüler*innen bedeutet, mutig zu sein: Sich zu überwinden, sich etwas zu trauen, über seinen eigenen Schatten zu springen. Hier genau liegt nämlich der Anknüpfungspunkt für das Konzert, das vom Orchester im Treppenhaus, einem 20-köpfigen Ensemble aus Hannover, das ungewöhnliche Wege beschreitet, um sein Publikum zu begeistern, an einem noch unbekannten Ort gestaltet wird. Erst über eine App erfährt der Konzertbesucher einige Stunden vor Konzertbeginn, wo er sich einfinden muss, um dem spannenden Programm lauschen zu können. So werden den Zuhörern an ungewöhnlichen Konzertorten etwa die Augen verbunden, man sitzt nicht in nummerierten Reihen, sondern wählt den Liege- oder Sitzplatz selbst, ganz so, wie es gerade am besten passt. „Dark Room – Eine orchestrierte Freiheitsberaubung“ oder „Disco-Format“ sind z.B. die Titel, mit denen das Ensemble neue, zeitgemäße Wege mit seiner Musik beschreitet.

RZ_Motiv.jpg

Liebe Schulgemeinde,
sehr herzlich laden wir ein zum Benefizkonzert des Bonner Jugendsinfonieorchesters (Leitung von Andreas Winnen) am Sonntag, 28.08.2023, um 16 Uhr in der Aula des Tannenbusch-Gymnasiums. Das Programm umfasst neben der Ouvertüre zur Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber das 1. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven sowie die 9. Sinfonie (Aus der Neuen Welt) von Antonin Dvorak. Eröffnet wird das Konzert von Timur Schleiermacher und Tobias Kirchner (Klasse 7c) mit einer kleinen Eröffnungsfanfare.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
H.Lückge (Koordination Musikzweig)

IMG 9593 DxODie Lokomotive pfeift und ächzt. Ca. 30 Kinder folgen dem mit Scheinwerfer versehenen Korpus der von dem Bonner Künstler Andreas Reichel entworfenen Grubenbahn, die nur ein Detail des minimalistischen Bühnenbilds des Musiktheaterstück "Päule"eindrucksvoll darstellt. Am Ende des Stegs, der weit in den Zuschauerraum ragt, verwandeln sich die Kinder, die vorhin noch die Waggons andeuteten, in ein schwergängiges Förderband. Mit synchron einstudierten Bewegungen transportieren sie den feuchtnassen Blauton, der von zahlreichen Grubenarbeiterkindern mit schwerfälligen Bewegungen auf das Band gehoben wird, aus der Grube. Wenig später setzt der Unterstufenchor mit dem ersten Song des Abends ein: „Leaving on a jet plane“. Eben noch als Kinderarbeiter in der Blautongrube, nun mit kraftvollem Gesang auf dem Chorpodest: So präsentierte sich der Unterstufenchor bei der Premiere des Musiktheaterstücks „Päule“ kurz vor den Weihnachtsferien in der Aula des Tannenbusch-Gymnasiums. Im Slot zwischen Delta und Omikron ist es gelungen, das lang geplante und immer wieder verschobene Musiktheaterstück, das von der Bonner Beethoven Gesellschaft gefördert wurde, schließlich auf die Bühne zu bringen. 


20211102 152336Endlich ist es soweit! Nachdem die Pandemie die Erarbeitung des schon lange geplanten Musiktheaterprojekts des Unterstufenchors unmöglich gemacht hat, kann der Chor zusammen mit seinen Schauspielern nun endlich richtig loslegen und in die intensive Probenarbeit eintauchen. Von der Beethoven Gesellschaft gefördert sollte das Stück mit dem Hauptdarsteller Päule, ein Junge, der elternlos als billige Arbeitskraft über die Tongrube in Witterschlick schließlich nach Bonn kommt und trotz allerlei Widrigkeiten Schutz und Fürsorge bei einer Schustersfamilie findet, bereits im Beethoven-Jahr 2020 aufgeführt werden. Unter Anleitung der erfahrenen Theaterpädagogin Aenne Busmann ("Brundibar", "Sie Sing(k)t","Der Mensch ist nur ein wildes Tier") und dem Musiklehrerteam Hilde Lückge und Oliver Müllenbach arbeiten Chor und Schauspieler nun  auf die große Aufführung am 20. Dezember 2021 um 19 Uhr in der Aula des Tabu hin. Das Bühnenbild wird von dem Künstler Andreas Reichel gestaltet, der der Schulgemeinde durch seine außergewöhnliche ideenreiche und ästhetisch herausragende Bühnengestaltung früherer Projekte ("Sie sing(k)t", "Home", "Der Mensch ist nur ein wildes Tier", "Tanz auf dem Vulkan") längst vertraut ist.

Foto: Philip Neu

Text: H.Lückge, Koordination Musikzweig   

Voccologne5Das Tabu mit seinem bestehenden Musikprofil wurde als eine von zahlreichen Schulen ausgewählt, die sich für die Aufnahme in das Musikprofil NRW beworben haben.
 Es ist das einzige Gymnasium in der Bonner Schullandschaft, das alle Kriterien zur Aufnahme erfüllte. Wichtiges Kriterium bei der Auswahl war unter anderem, dass die Schülerinnen und Schüler der C-Klasse durchgängig von der Jahrgangsstufe 5 bis zum Ende der 10 zweistündigen Musikunterricht erhalten. 

Das Erlernen eines Instruments, Musizieren im Klassenorchester, Singen im Chor, das Angebot Musik/Bewegung/Tanz sowie die Ensemblearbeit sind Elemente des Zweigs, die  seit Gründung des Musikzweigs vor mittlerweile über 30 Jahren selbstverständlich sind. Somit konnte das Tabu durch sein umfassendes ganzheitliches Konzept überzeugen.

Im Rahmen der Veränderungen durch G9 arbeitet die Fachschaft Musik gerade an einem neuen Konzept für den WPII-Bereich. Auch hier wird sich die Stärkung des Fachs Musik durch die Aufnahme in das Musikprofil niederschlagen.

WorkshopHPSo ungefähr ließe sich die biblische Geschichte des Helden Elias zusammenfassen. Der Bariton Daniel Ochoa und der Dirigent Paul Krämer erzählten sie sehr inspirierend vor den Musikklassen 8c und 9c in der vollbestuhlten Aula.

Während der Konzertvorbereitungswoche für die Matinée in der Philharmonie am 26. September 2021 proben die drei veranstaltetenden Ensembles (Philharmonischer Chor Bonn, Kartäuser Kantorei Köln und Concerto con Anima) bei uns am Tabu. Am Freitag vor dem großen Auftritt nahmen sich der Interpret des Elias und der musikalische Leiter die Zeit, für eine konzertpädagogische Veranstaltung mit Musik.

Ein zweiter Schwerpunkt des Seminars waren die Arbeitshaltung und der Arbeitsalltag eines Berufsmusikers. Dazu gehören nicht  nur das Studium der 120 000 Töne, die Felix Mendelssohn Bartholdy aus zwölf Noten für Orchester und Chor vorgesehen hat sondern auch die Suche nach der Idee, die das Wunderkind der Romantik damit verfolgte.

Seite 1 von 8

 

Profile

 

 

Lernen

 

 

Angebote